szmmctag

  • Lichtzeit

    Tage werden verwesen,
    der Sand der Zeit stirbt,
    gelesene Bücher sind belesen,
    des Zeitlosen Appetit verdirbt.
    Für das Wissen zahlt man Spesen
    doch auch Nahrung in Büchern wirbt.
    Verbrauche nicht den Stein der Weisen,
    ewig wirst du durch Welten reisen.

    Dunkel ist's draußen im Äther,
    sein Gesicht sehen wir am nächtlichen Tag,
    die meisten Menschen sind Verräter,
    sie verschleiern sein schönes Gesicht, auch wenn es jeder mag.
    Ihr könnt's nicht sehen, doch seht her,
    durch eure Gier wird die Nacht zum Tag.
    Bücher lesen sich auch mit Kerzen,
    und leider auch mit verdunkelten Herzen.

    Regen tropft auf eine Windschutzscheibe,
    alles scheint leise und dunkel,
    in einer engen Gasse hat ein Auto eine Bleibe,
    man hört der Schatten Gemunkel.
    Jemand beobachtet lieber, während ich schreibe,
    plötzliches Huschen und Gefunkel.
    Der Wächter über die Dunkelheit
    des Sternenhimmels fälschlicher Schutz – die Lichtgeschwindigkeit

    Am Tag ist's hell, Kinder spielen,
    Vögel zwitschern und musizieren,
    doch fast nur Nachts die Dealer dealen,
    ohne Sonne würde die Menschheit erfrieren.
    Im Dunkeln ließen wir uns einen anderen Blickwinkel zuspielen
    dumme Menschen sitzen lieber im Ultra Hellen bei ihren Bieren.
    Viel Leben schätzt die nächtliche Wonne,
    der Mensch hält krampfhaft an des Tages Sonne.

    Die Zeit erwächst zur Zukunft
    spielerisch in die Moderne
    doch der Mensch kennt nicht Vernunft
    er sieht nur sich selbst und Sterne,
    deshalb braucht er Licht für die eigene, geistige Brunft.
    Und noch viel mehr Licht sieht er in der Ferne.
    Die Technik hielt das Warten kurz,
    nur nach dem Aufstieg kommt der Absturz.

    Tag und Nacht sind eng verbunden,
    doch sie sind auch stets getrennt,
    man sieht auch des Nachts, in den dunklen Stunden,
    immer wenn ein Feuer brennt.
    Der Mensch hat das Wissen über das Feuer gefunden,
    und überlebte auch ohne den Neonröhren, die er kennt.
    Drum lasset das Licht gelb erscheinen
    damit auch die Sterne aufhören in Verblendung zu weinen.

    Und ist das Licht auch rot auf der dunklen Seite
    besser als neongrün auf der hellen
    dann zieh dich dorthin zurück und fighte
    denn Tiere und Schlaf sterben im grellen.
    Egal wo, es besteht die Möglichkeit zur Pleite
    doch im Dunkeln werden die Hunde nicht bellen.
    Denn siehe da: es ward kein Licht,
    denn Jesus wusste, und sagte es deshalb nicht.

    So ists heute dunkel UND hell
    fragt sich nur auf welcher Seite du stehst,
    dann bete auch fürs Dunkel in Maria Zell
    und auch, bevor du zu Bette gehst,
    nicht als Darth Vader sondern als Wilhelm Tell
    wollte Yoda, dass du dich zur dunklen Seite drehst.
    Dieser Kampf ist noch nicht zu Ende, in der Nacht,
    drum hoff ich stark sie ist mit dir, die Macht.

  • Traktat über die Liebe zum Schreiben

    "Schreiben über das Schreiben
    Übers Schreiben schreiben
    Schriften übers Schreiben schreiben"

    Schreiben ist eine Kunst.
    Schreiben ist die Kunst des Alltags.
    Schriften zu schreiben, zu verschieden Genres.
    Schriften zu schreiben über verschiedene Themen.
    Schreiben ist Erotik.
    Schreiben ist Sex.
    Schreiben, wenn einen der Gedanke an das Tippen im Ohr und das Erscheinen von Schrift vor dem Auge, das Wasser im Mund zusammenrinnen lässt. Wenn man im Herzen einer erträumten Schreibmaschine nach Liebe sucht und den warmen Körper einer Frau an diesem Ort fest umschlingt und zärtlich liebkost. Wenn man an den Duft ihres wallenden Haares denkt und den Geschmack ihrer Haut auf der Zunge schmeckt, bei dem Gedanken vor einer Schreibmaschine zu sitzen und zu tippen während man eigentlich vor einem Laptop sitzt und sich beim Schreiben einer Theorie überlegt, mit welcher Passion die Großen Literaten der modernen Zeit ihre Schriften getippt haben. Bei der Vorstellung wie Burroughs sein Naked Lunch schrieb und man selbst seinen Drogenkonsum romantisiert, bei der Vorstellung seine eigene Tastatur abzulecken während man selbst schreibt. Schreiben ist die Liebe, die man beim Abgeilen seiner eigenen Leidenschaft durchs Tippen spürt. Wenn man selbst zum Schreibgerät werden will um seiner Liebe noch näher und inniger dienen zu dürfen. Wenn man Angst hat, seine Hände von der Tastatur zu nehmen um sich selbst zu befriedigen damit der geistige Samenstau im Kopf endlich nachlässt und man endlich etwas Befriedigung aus seinem Trieb herausschlagen kann, doch man es nicht tut. Da man nicht aufhören will zu schreiben. Wenn man bereits vor Geilheit stöhnt, da es der einzig mögliche Sport ist und man weinen möchte, weil man nicht körperliche Befriedigung durch Sex oder sportliche Aktivität darüber stellen kann, da man nicht auf gleiche, ja nicht mal ähnliche Art und Weise seine Finger in das Fleisch eines anderen drücken kann um befriedig zu werden. Weil man seinen Schreibtisch mehr liebt als die Laken in denen schläft und fickt. Weil man seinen Schreibtisch und seinen Laptop feucht lecken will, damit das Setting ein paar Zeilen von alleine tippt und man sich mit der Liekosung beschäftigen kann, ohne auf den Sinn, der sich dann von alleine ergibt, zu achten. Wenn man seine Spucke nicht hinunterschlucken will, weil man während des Schreibens ein zweites Schreibgerät simultan benutzen möchte, auf dem man gerne zur selben Zeit, im selben Augenblick auch noch schreiben möchte, um beide mit dem Tippen von Worten und Melodien zu ficken. Und man eine Orgie feiert die von einem Höhepunkt zum Nächsten führt. Wenn man sein eigenes Hirn noch lecken will nur um Worte von noch größerer Geilheit produzieren zu können. Dann liebt man das Schreiben und der Text wird zum Kind. Und die Worte zu steifen Nippeln die man zum Nachspiel noch sanft küssen will und man sich nicht traut hineinzubeißen, nur um sie nicht zu verletzen. Süße zarte, braune Nippel, an festen oder weichen Brüsten, seiner einzigen, wahren, doch leider allegorischen Liebe: der Literatur. Und man ihr zu Ehren nur 3 Mögliche Denkmälerbauen kann. Und zwar Lyrik, Prosa und Drama. Eine Liebe zu Bildhauerei die nur mit Hand und Maschine geschmiedet werden kann, anstatt mit Hammer und Meisel. Und deren Stein die Druckerschwärze auf dem Papier ist die man wahrscheinlich nie umarmen kann wie Steinfiguren der griechischen Göttinnen. Und man traurig wird wenn man herausfindet, dass man sie niemals küssen kann und man tief im inneren weiß, dass es keinen Ersatz für die Schönheit der allegorischen Figur Literatur gibt. Keinen Menschlichen. Nur das Vergessen. Doch wer, der in Bibliotheken lebt, kann sie vergessen? Kann vergessen das sie existiert und sie geliebt werden will? Sie dürstet nach der Liebe der Schriftsteller, der Literaten, der Autoren. Sie ruft. Sie will einen Tempel der ihrer Würdig ist. Die Bibliothek des Traumreiches genügt ihr nunmal nicht. Und wir alle müssen uns vor demjenigen verneigen, der es schafft sie zu befriedigen. Ihre wunschlose Liebe, die schon zufrieden ist mit einem, von Herzen kommenden Vers.
    Gott ich liebe dich, Schrift. Ich liebe dich und dass was man mit dir machen kann. Ich liebe dich sosehr dass es weh tut. Ich liebe dich und alles, was aus dir wurde und geworden ist. Ich liebe dich im Schönen und im Alltag. Ich liebe deine Grammatik und deine Kunst. Ich liebe deine Jünger und deine zahllosen Tempel. Ich liebe deine Unveränderbarkeit und deine Veränderbarkeit, deine Theorie und deine Sachlichkeit. Ich liebe deine Höhepunkte und deine Abgründe. Ich liebe es wie du mich berauscht und ich danach neben dir einschlafen lässt. Ich liebe deine Unendlichkeit, du schönes allumfassendes Geschöpf. Ich liebe dich und verneige mich vor dir, oh du Höchste aller Künste.

  • Nur ein Bild

    Ich stehe an einer Klippe. Bereit zu springen. Der Wind weht. Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau, doch wie so oft an Küstengebieten ziehen Wolken über den Horizont. Keine Metaphorischen. Immerhin müste der Himmel komplett cloudy sein, in meinem Kopf. Ich schau nach unten. Das Wasser schlägt mit enormer Kraft gegen die steile Felswand. Ich sehe mich von außen. Warum? Will ich das tun? Ich sehe mich, mich auf den Boden setzen in das braune Gras. Im Schneidersitz. Ich sehe mich den Horizont beobachten. Ich sehe mir beim Denken zu. Mein Kopf ist leer. Zumindest sieht es von außen so aus. Ich kann nicht einschätzen was ich denke oder fühle. Ein Bein ist ausgestreckt. Ich stütze mich mit meinen Armen ab. Alle Farben dieses seltsamen Szenarios erscheinen matt und grell. Ich denke an Burroughs, wie er, glatzkäpfig, vor seiner Schreibmaschine sitzt und tippt. Ich sehe Hank Moody vor seinem Laptop, doch er schreibt nicht, er verschränkt die Arme hinter dem Kopf und hat seine Beine am Schreibtisch hochgelagert. Alles nur Bilder. Die mich stören, mich selbst zu beobacheten. Die Sonne steht in einem 45° Winkel über mir am Himmel. Ich höre das Rauschen des Meeres und das Klatschen der Wellen an die Felswand. Möwen kreischen irgendwo. Nah. Fern. Ich kann sie nicht lokalisieren.Ich sehe mich durchatmen. Mein Bewusstsein schwebt außerhalb meiner Existenz. Die Statik des Bildes gehört in irgndeine Galerie oder in ein Museum. Auf jeden Fall zwischen einen Rahmen. Hinter mir gibt es nichts. Ich fühle mich gefangen . Fühle mich, mich selbst beobachten. Was ist real? Ich kann nur das Meer vor mir sehen. Der Gedanke an Lord Shiva in der Sonne, gibt mir kein zusätzliches Gefühl, füllt lediglich das Bild aus. Fügt einen zusätzlichen Aspekt hinzu. Als ob ich gemalt wurde. Als ob das Bewusstsein des Malers im Bild ist. Ich sitze an der Klippe mit ausgestrecktem Bein. Beobachte mich selbst. Fühle dieses Bewusstsein vom Pinsel gemalt. Fühle den Pinsel. Er selbst ist auch nur gemalt. Selbst die Hand des Künstlers und sein Ärmel. Der Kopf am braunen Hemd. Alles nur ein Bild. Auch das Zeichenbrett und Idee von den Malern, die dort, oder an einem ähnlichen Gerät sitzen und künstlerischen Arbeiten nachgehen, zudenen man Pinsel oder Farben oder Kohle, oder ähnliches benötigt. Doch an der Klippe verändert sich nichts. Vom Knopf zum Hend, zur Hand, zum Pinsel, zum Bewusstsein, zur Landschaft, zu mir. Springen kann ich nicht. Springen werde ich nicht. Den er malt es nicht. Er malte mich sitzend. Denkend. Sinnend.

  • Reflexion oder Entwicklung?

    Die Liebe entweicht aus unserer Welt.
    Sie blüht auf mancherorts,
    doch mancherorts beginnt sie sich in Dekadenz zu verwandeln.

    Die Menschen merken es nicht,
    oder leugnen.
    Man geht/läuft/spaziert geblendet durch die Welt.
    Jeder macht mit.
    Und es ist akzeptiert!

    Warum?
    Die Menschen haben nichts besseres zu tun.
    Wir verwandeln uns alle in Tiere,
    in die Tiere mit denen sich unsere Seelen verwandt fühlen.
    Fressen,
    ficken und schlafen.
    Nur,
    dass fürs Fressen und den Schlaf gearbeitet werden muss.
    Alles ist erlaubt.
    Das Chaos beginnt,
    mit langen Zungen,
    an den Herzen der Menschen zu lecken.
    Verführerisch.
    Die vielen Augen wissen.
    Wissen womit jeder Mensch verführt werden kann.
    Wenige bleiben verschont und reflektierend gegründet in ihrem Sein.

    Manche wollen nicht und werden doch.
    Manche merken es nicht.

    Doch Chaos' Speichel wird bald
    zum Geschmack in unseren Mündern.
    Und wenn nicht aufgehört werden kann zu sabbern,
    dann weiß ein jeder was das Richtige ist.
    Denn eigentlich lieben wir nur das Chaos.

    Beständigkeit in einer sich verändernden Dimension,
    macht Angst,
    und nur Atlas kann die Welt auf seinen Schultern tragen
    und Jesus starb bereits für unsere Sünden.

    Dadurch ist niemand mehr beansprucht,
    moralisch richtig handeln zu müssen.
    Wir dürfen,
    schade nur,
    dass kaum einer das Chaos in der Beständigkeit sucht,
    außer aus egoistischen Beweggründen.

  • Für was bezahlt man mit seiner Seele und was schenkt einem Gott?

    Kommt nicht mit der Behauptung: das Leben, immer hat sich keiner Ausgesucht. Niemand. Das eigene Leben zu führen liegt in (der) den eigene(n) Stärke(n) des Individuums, doch die sucht sich doch niemand slebst aus. Ums sich neue Stärken anzueignen muss man trainieren und erfährt Neue. Es liegt sozusagen im ständigen Versuch der Perfektionierung der bestehenden Stärken bzw. Kräft die das Individuum besitzt. Meist sind es ganz gewöhnliche die sich von Denen anderer Individuen nicht unterscheiden. Der Grad der Perfektion spiegelt sich in der Intensität des Energielevels wider gelich einem 3-dimensionalem Koordinatensystem. Der Motor ist dennoch zur Hälfte physisch: das Herz. Und gleich dem Herz, das die Durchlaufstelle des Blutes darstellt fungiert der Standort des Individuums als Platzhalter einer Position, da er Ausgangspunkt eines Energielevels ist, unabhängig von dessen Grad betrachtet. Was jeder damit anfangen kann sollte jeder selbst wissen.
    Arbeiten ist eine Möglichkeit. Eine Arbeit ohne auf die eigenen Fähigkeiten bei der Wahl zu achten und dann, während der Ausführung diese Versuchen Einzusetzen oder nicht, um die Arbeit wie gefordert zu erledigen. Natürlich kann man auch eine Arbeit wählen die den eigenen Fähigkeiten entspricht, dann grenzt man natürlich die Quantität des Spektrums an erlernbaren Fähigkeiten ein. Wenn man nicht weiß, welche (gewöhnlichen) Fähigkeiten das Individuum besitzt sollte man sich auf die Suche begeben.
    Die „Suche“ kann philosophisch, esoterisch, sportlich(-philosophisch)erfolgen und sollte, wenn man ein Mitglied des Staates sein will, in der Freizeit erledigt werden. Zusätzlich kreative Erforschung des Individuums durch Kreativität ist nicht hinderlich. Oder durch Meditation, welche für alle genannten Bereiche unterstützend wirkt. Kreative Erforschung alleine kann sich schnell in Irrwegen verlaufen. Man kann Kreativität mit einem Labyrinth vergleichen. Wenn man darin herumirrt weiß man nicht wo die Ausgänge sind. Gibt es einen Mittelpunkt?;Wo führt der gerade beschrittene Weg überhaupt hin?; können Fragen sein die einen durch den Kopf gehen können bzw. durch den Kopf gehen sollten. Doch wenn man es von oben betrachtet, weiß man alles und kann es durchaus als Auswuchs kreativer Denkleistung betrachten. Deshalb sollte sich jeder in Klaren darüber sein wie weit sich jeder seiner Suche, basierend auf Kreativität, widmet. Arbeit schafft Distanz. Mehr Arbeit schafft mehr Handlungsfreiheit bei der Konstruierung eines eigenen „Labyrinths“ als Ausdruck der eigenen Kreativität.i
    Zusammengefasst kann man sagen, dass die Distanz zur persönlichen Suche eine gesunde Objektivität schafft bei dem Versuch, gewisse Fähigkeiten zu perfektionieren. Man kommt zur Schlussfolgerung, dass sich jedes Individuum in einem Labyrinth befindet. Und wenn es einfach das Beste daraus machen will, sich auf einem (Irr)weg zu befinden bzw. einfach irgendeinen Weg als den seinigen/ ihrigen annimmt, jede Facette versucht wahrzunehmen so gut es geht. Wer nicht weiß ob dieser Weg der Richtige ist, hier ist die Abzweigung:

    Geh in den Park. Setz dich hin. (Der Jahreszeit gemäß bekleidet). Und bleib sitzen. Rede mit niemandem!Vor dir ein Schild mit der Aufschrift: Ω „Tu was du willst sei dein ganzes Gesetz“ oder Tu nicht was du nicht willst

    Gewöhnliche Fähigkeiten, wie die eines Handwerks, bleiben gewöhnlich. Es sei den man hat Talent. Man kann versuchen damit Geld zu verdienen und sich zu profilieren. Vor sich selbst und vor anderen mit ähnlichen Fähigkeiten und denen, welche an diesen Fähigkeiten interessiert sind und/oder sich daran erfreuen. Talent hat etwas mit dem Grad des Energielevels zu tun. Talent kann auch ein stärkeres Interesse an einer Materie bzw. einem Fachgebiet sein. Man kann es nur bedingt ausbauen. Sprich, auf einer Ebene. Es setzt sich aus fachlicher Kompetenz und Inspiration zusammen. Fachliche Kompetenz ist erlernbar. Inspiration basiert ausschließlich auf einem stärkeren Interesse. Dieses stärkere Interesse befähigt das Individuum jedoch nicht zum Ausbau der Fähigkeit ein Abstraktum darzustellen. D.h. Es befähigt nicht ein Abstraktum zu sein. Denn jedes Individuum ist bereits und kann daher seine jeweilige materielle Form nicht verändern. Die Gedanken sind lediglich lenkbar, hin zum Verständnis von Abstrakta. Auch hin zum Verständnis des mahaii-Abstraktums, dem von mir oben Bezeichneten Labyrinths als Daseinsform. Das Verständniss des Sinns ist schwer in seiner Theorie, jedoch leicht in seiner Ausführung.iii Da das Dao der Weg ist muss dieser mit klarem Bewusstsein beschritten werden um das Verständnis zu erlange, wofür erhebliche Konzentration und/oder Leichtfüßigkeit erforderlich sind Je nach dem wo die individuellen Stärken liegen ergibt sich die Balance zwischen Konzentration und Leichtfüßigkeit von selbst. Jeder sollte sich mit Lao Tse selbst beschäftigen „Your mythic guide must be one who has solved the death-rebirth riddle. A TV drama hero cannot help you.
Caesar, Napoleon, Kennedy are no help to your cellular orientation.
Christ, Lao-tse, Hermes Trismegistus, Socrates are recurrent turn-on figures.“iv Jeder wähle am Besten selbst die Balance zwischen dem Standort der (unpersönlichen) Arbeit als Ausgangspunkt für die persönliche Arbeit am Energielevel oder dem Standort vermehrter Kreativität, welche auch als unpersönliche Arbeit angesehen werden kann. Arbeit ist notwendig um Geld zu erschaffen. Geld hilft nicht zum Aufbau der Energielevels. Das Energielevel ist vorhanden und kann in jede beliebe Richtung hin ausgedehnt werden die man anstrebt. Was mich nun zum Ausbau von abstrakten Fähigkeiten führt.

    Abstrakte Fähigkeiten inkludieren all die Fähigkeiten die in den Bereich des übersinnlichen fallen. Ein guter Schritt in die Richtung, diese Fertigkeiten zu trainieren, besteht darin sie sich verzustellen. Nichts ist dabei unmöglich. Dafür:

    Setz dich hin. An einen gemütlichen Platz. Stehe nie wieder auf. Strebe dabei einen Zeitraum an der länger dauert. Wähle ein Mantra das du wiederholst. Over and over. Oder erlerne das Yoga Sutra. Doch nur ein Mantra odertra führt zum Ziel.

    Um zum anfänglichen Thema zurückzukehren. Mman kann aus Leichtigkeit für alles seine Seele verkaufen und bekommt alles vorstellbare, doch „Gott“ schenkte uns die Idee, die trainierbar ist.

  • Indiana Jones got f****d in the A**

    Ich bin mir nicht sicher ob es an dem sichtlich fortschreitenden und ungewohnt hohem Alter von Indy und Marion liegt oder ob der Film einfach nur wirklich grottenschlecht war. Ich habe schon zuvor von einigen gehört wie schlecht "Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull" sein sollte, ins besondere auf meinem favourite blog: South Park. Die gingen sogar soweit die Kids träumen zu lassen, dass Indiana Jones von Steven Spielberg und George Lucas vergewaltigt wird. Und in den ersten zwei Dritteln des Films kam mir das ganze auch so vor. Danach hab ich mich einfach auf die nicht ganz so miese Storyline konzentriert und nicht mehr auf die cineastische Qualität geachter.
    Ich hatte keine hohen Erwartungen trotzdem wusste ich die meiste Zeit nicht ob ich hysterisch lachen sollte oder verzweifelt weinen und wimmern über das was meinem einstigen Helden angetan wurde.
    Das Alter kann man ja nicht aufhalten, deshalb war es auch zu verkraften, dass die Story in den 50ern spielt und die Kommunisten, die Nazis als Gegenspieler ablösten. Dennoch konnte der Gedanke, dass sich die erzählte Zeit in der das ganze spielt, geändert hat nicht wettmachen, dass

    x: der Indiana Jones-typische Sound falsch eingespielt wurde. Ich meine, what the fuck?!, die ersten zwei Male als Ich die Musik hörte wurde Indy verfolgt und beschossen. Wenn ich die Musik höre denke ich an seine Heldentaten, jetzt wurde dieser glorreiche Sound zu einer traurigen Hoffnung dass Indy nicht gleich stirbt. Und wenn es heldenhaft/und heroisch gepasst hätte, dann war das "tatadataa" vl zu kurz. Zum Beispiel in der Motorrad Verfolgungsjagd, als die beiden die Musik als Actionunterstützung gebraucht hätten, war sie nicht da. Stattdessen ertönte eine Musik die so mystisch war, dass sie besser in einen antiken Tempel gepasst hätte.
    x: die Handlung war viel zu schnell. Bis Marion auf den Plan trat in diesem kleinen Lager irgendwo im Dschungel von Südamerika, passierte alles einfach zu schnell. Die Suche nach dem Schädel wurde wie eine Schnitzeljagt einfach schnell abghakt. Bei Indiana Jones kann man sich ruhig zeit lassen. Wir wollen uns dabei entspannen um die Action und den Witz (der genauso verstaubt ist wie Harrison Ford) genießen zu können.
    Indiana Jones einen Atombombentest in einem Kühlschrank überlebte der noch dazu, wegen der Druckwelle, Kilometer weit durch die Luft geschleudert wurde.
    x: Indiana Jones kein richtiges Abenteuer zum Auftakt erleben durfte, sondern sich gekidnappt in Area 51 wiederfand. Übrigens gab es in Area 51 nur 5 Wachen. Mehr war da nicht los.
    x: es in den 1950ern bereits USB-Stick große Peilsender gab.
    x: der Indiana Jones-Schriftzug nicht eingeblendet wurde, lediglich der Titel und das nur halbherzig
    x: der Film mit einem Wettrennen gegen ein paar Jugendliche begonnen hat
    Indiana Jones quasi gefeuert wurde

    Glaubt mir Leute, der erste Teil des Filmes, aber eigentlich der ganze, waren scheiß mies. Und wenn auch der rote Faden gar nicht so schlecht war wie ich mir davor gedacht habe (mystische Alien - Mayaschädel ..... is doch eigentlich ganz cool, Mayatempel sind mystisch und passen für einen alten Tombraider wie Indiana Jones einer ist), kann leider nicht übersehen werden, dass der filmische Rahmen in dem die Handlung steckt, leider nichts Anderes mehr ist als das Arschloch von Indiana Jones.

  • Vorhersehung

    Ich sitze in meiner Wohnung.
    Draußen regnet es.
    Ich bin gerade erst aufgewacht.
    Es ist 14 Uhr.

    Ich sitze in meiner Boxershort anstatt
    zu lernen.
    Same thing as every day.

    Sie hat heute dageschlafen.
    Es ist nichts gelaufen.
    Wir haben geputzt.
    Und nachmittags gegessen.

    Heute werden wir wieder essen.
    Nur bei ihr.
    Nichts wird passieren.
    So wie immer.
    Wir werden essen.
    Über Probleme reden.
    Wenn ich sie küssen will,
    wird sie mir wieder ihre Wange
    herstrecken
    anstatt ihrer Zunge.
    Ich werde probieren drüber zu stehen.
    Wieder einmal.

    Dann werde ich nach hause gehen
    oder mich umdrehen
    und schlafen – sofern
    sie es nicht zuerst tut.
    Schlafen

    Im Traum tut sie Dinge
    von denen ich im Wachzustand
    nur träumen kann.

    Wieder ein eintöniger,
    unromantischer Abend,
    ohne dem Ausstausch von Körperflüssigkeiten

    Vl Sex

    Doch was ist Sex wenn man die Frau
    die man gern hat
    nicht küssen kann?
    Für sie Zärtlichkeit
    Für mich Langeweile.

    Doch wenigstens regnet es.

  • Ich trinke Wein

    Der rhyme flaut ab...
    es wird leer....
    in mir drin...

    Fischskellete schwimmen
    durch den grauen Regen
    der die Stadt
    sauber
    spült.

    Ich trinke Wein.
    Um wenigstens etwas
    schweres
    im Zentrum meiner Selbst
    zu spüren.

    Grunch

    Fischskelette mit
    großen, runden
    leeren Auge,
    schweben
    zwischen den Nadeln
    des Regens zwischendurch.

    Die Asche meiner Zigarette
    ist grau.
    Zigaretten,
    verrauchen schnell,
    Zu schnell,
    um länger daran zu rauchen.
    Die letzten Züge,
    tragen den Geschmack des
    Abtötens bereits in sich.

    Keine Skelettfische,
    kein Regen,
    Banjomusik durchströmt
    die Luft.

    Heroin
    als das einzige
    sich verakustilierende
    in der Leere
    nach dem Regen.

  • Neue Geschichte über einen Helden Teil 1

    In einem Land, als die Tage noch dunkel waren, vom Staub des Weltäthers, wurde ein Held in den Reihen der Götter geboren, der sich selbst besser kannte als jedes andere Wesen sich selbst je kennen wird. Im vergleich zu diesem Helden, sind die anderen nichts. Im vergleich zu diesem Helden, sind alle anderen Blind wenn sie in den Spiegel sehen. So gut wie er sich selbst kennt, müsste jedes andere Wesen, ob Mensch oder Gott, nur ihn im Spiegel sehen wenn es hineinschaut. Doch er trug keinen Namen. Damals nicht. Und auch nicht bis zum heutigen Tage. Und wenn er in den Spiegel sieht, sieht er sich nicht. Er sieht alles Existierende und Nicht-Existierende. Alles was besteht und nicht besteht. Jedoch nicht sich selbst. Da er sich bereits so gut kannte, musste er sich nicht mehr sehen. Alles was in ihm vorging und alles was so auf seinem Körper passierte, musste er nicht mehr sehen um es lokalisieren zu können. Krankheiten, weiß er festzustellen und zu heilen, psychische Probleme ebenfalls. Alles was Oberflächlich oder Unbewusst passiert kennt er. Nur er kannte die anderen Menschen nicht. Immerhin sah er sie ja jeden Tag in der Früh im Spiegel. Selbst er sieht in den Spiegel um sich zu rasieren. Er sieht dann eben den anderen Lebewesen bei ihren Dingen zu. Wenn er traurig ist, sieht er traurige Dinge. Oder Lustige. Je nachdem was das beste für seinen derzeitigen zustand ist. Was nicht bedeute dass er ständig traurig oder lustig ist. Es passiert einfach. So wie sich ein Mensch kratzt wenn es juckt. So reagiert sein Gehirn und sieht die Dinge im Spiegel die es für notwendig empfindet. Er braucht seine Augen nicht. Er ist die Marionette der Reaktionen seines Gehirns. Doch eines Tages machte er sich auf um herauszufinden wie es ist, sich selbst im Spiegel zu sehen. Im Prinzip war ihm das klar. Er musste alles Aufgeben. Seine Göttlichkeit, und die Möglichkeit diesen Wesen die er ständig im Spiegel sah helfen zu können.
    ...

  • Star Wars

    Anakin hat doch der Macht das Gleichgewicht gebracht:
    Er hat zwei Kinder gezeugt: Luke und Leia - Zwillinge
    Einen Sohn und eine Tochter.
    Das Kind von einer Mutter hat ein Mädchen und einen Buben gezeugt.
    Wie hätte das Gleichgewicht sonst ausschaun solln? Ja, natürlich. Er hätte die Sith zerstören sollen, doch was ist das Gute ohne das Böse. Das Böse stirbt nie. Deshalb gibt es auch the shadows of the empire.

    Ich bin kein Verfechter des Bösen. Ich sage nur, dass das eine ohne dem Anderen nicht existiert.
    Stark die dunkle Seite ist. Jeder kann sich darauf einlassen. Vermutlich tun es auch viele. So did I.
    Ich wäre gerne wieder nur Gut. Doch es war schwer. Ich war nie pro Böse, doch irgendwann wollte ich... . Ich wollte ein bißchen Komfort. Den ich mir auch erlaubt habe. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher auf welcher Seite ich stehe. Wenn ich denke, "ich will gut sein", dann fällt mir ein, dass ich dann ja böse bin, weil ich da gut sein will. Das Leben ist schwer und dem guten Anakin, der ja im Grunde gut ist, hat das Leben hart mitgespielt:

    er wurde von der Macht, sprich ohne Vater, geboren
    seine Mutter wurde von Tusken Raiders (Bösen) getötet
    es war schwer gegen das Aufleben des Bösen anzukämpfen.

    Mit letzterem bin ich nicht einverstanden, ersteres ist ein eher unbewusster Grund wütend zu sein und zweiteres ist für jeden Mensch verständlich.
    Die Gründe böse zu werden sind für einen Menschen außerhalb des Star Wars Universums zahlreich. Ich könnte nur meine persönlichen Gründe anführen und jeder andere könnte mir entweder zustimmen oder Gründe hinzufügen.
    Der wichtigste Grund: und zwar der Grund der in mir das Verlangen nach Komfort wachsen hat lassen, ist jedoch, dass die Liste der Gründe auf die dunkle Seite zu wechseln endlos ist bzw erscheint und man irgendwann damit anfängt alles zu ausbessern zu wollen. Doch damit kommt niemand klar. Oder doch? immerhin habe ich das ganze nie zu Ende gebracht. Auch aus dem Grund, dass ich kein Ende sah. Einerseits wollte ich noch mehr Macht, andererseits bekam ich nichts für mein Bemühen Gute zu sein. Nicht mal die Chance dies unter Beweis zu stellen. Und jetzt. Jetzt bin ich ein Versager. Ein Mensch der sein Ideal nicht leben hat können. Versagen ist menschlich könnte man sagen. Aber schwer zu verkraften wenn man Jedi sein wollte. Anakin hat kein Problem, die dunkle Seite berauscht ihn. Ich stehe dazwischen. Zwischen dem Rausch ( den ich als Belohnung sah) dem ich jetzt entsagen muss und dem Wissen vom Guten nicht berauscht zu werden. Ich stehe zwischen den Erfahrung. Zwischen der Belohnung und dem Ist als Guter.

    Sympathisiere ich mit Anakin? Nein. Ich bin kein Freund des Bösen. Doch auch das gewählte Exil Yodas entspricht nicht mehr meiner Wunschvorstellung den Dienst des Guten zu leisten. Ich will nämlich auch nicht alleine sein. Die Frage: Was soll ich tun? werde ich mir an diesem Punkt ersparen denn die Antworten würden mich nur verwirren.

    Ich denke viel über Gut und Böse nach, Jedi und Sith, Yin und Jang und was es sonst noch so gibt.
    Ich werde ein anderes Mal näher darauf eingehen. Auch wenn ich schon einiges Darüber berichtet habe.
    Heute ging mein Gedankengang von Anakin aus. Immerhin wirft der Gedanke: warum wird man böse? mehr Fragen auf als: warum wird man Gut?, wenn man überall zu hören bekommt: "sei gut" und mit: wer Gutes tut dem wird Gutes erfahren, ist der Aufsatz schnell abgehandelt.
    Das Böse würde niemals von sich selbst behaupten es sei Böse. Es verlockt. Und ohne euch zu sehr in Verwirrung zu stürzen: Seid einfach Gut ;-)

    bis demnächst und
    möge die Macht mit euch sein

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